{"id":8857,"date":"2016-07-05T20:38:54","date_gmt":"2016-07-05T18:38:54","guid":{"rendered":"https:\/\/beta.optik-sport-shop.at\/?p=8857"},"modified":"2020-05-27T16:58:22","modified_gmt":"2020-05-27T14:58:22","slug":"lumiere-dans-loeil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ddoptics.shop\/fr\/licht-im-auge\/","title":{"rendered":"Fonction de l'\u0153il - adaptation \u00e0 la lumi\u00e8re et \u00e0 l'obscurit\u00e9"},"content":{"rendered":"[vc_row][vc_column][vc_column_text]\n<h2>Die Funktionsweise der Dunkeladaption und Helladaption des Lichts bzw. auf der Netzhaut im Auge<\/h2>\n<p>Die Netzhaut unserer Augen verf\u00fcgt \u00fcber zwei unterschiedliche Arten von Sinneszellen oder Rezeptoren, zum einen\u00a0<strong>die Zapfen (f\u00fcr das Tagsehen)\u00a0<\/strong>und zum anderen\u00a0<strong>die St\u00e4bchen (f\u00fcr das Nachtsehen)<\/strong>.<\/p>\n<p>Alle Sehzellen werden durch Menge und Spektrum der Strahlung angeregt. Die Zapfen sind bei heller Umgebung aktiv und stellen bei Dunkelheit automatisch ihre Funktion ein. Sie sind zwar nicht sehr empfindlich, k\u00f6nnen aber im Gegensatz zu den St\u00e4bchen\u00a0<strong>Farben erkennen<\/strong>. Es gibt\u00a0<strong>drei Arten von Zapfen<\/strong>. Jede der drei Zapfen hat einen anderen empfindlichen Frequenzbereich. Man unterscheidet daher\u00a0<strong>Sensoren f\u00fcr blau, gr\u00fcn-gelb und rot<\/strong>.<\/p>\n<h3>Sehen in der Nacht mit dem Fernglas<\/h3>\n<p><strong>F\u00fcr das Nachtsehen<\/strong>\u00a0<strong>sind die\u00a0 St\u00e4bchen\u00a0<\/strong>zust\u00e4ndig (ca. 120 Millionen). Diese sind f\u00fcr schwache Lichtreize sehr empfindlich (k\u00f6nnen aber keine Farben wahrnehmen und reagieren ausschlie\u00dflich auf Helligkeitsunterschiede und Bewegungen. Die Hell-Dunkel-Empfindlichkeit der Netzhaut wird erheblich gesteigert. Geht man nachts aus einem beleuchteten Zimmer ins Freie, schalten sich die Zapfen nach und nach ab und die St\u00e4bchen werden aktiv.<\/p>\n<p>Bis die\u00a0<strong>St\u00e4bchen ihre h\u00f6chstm\u00f6gliche Empfindlichkeit erreicht haben dauert es bis zu 45 Minuten<\/strong>\u00a0&#8211; bei diesem Adaptionsdauer spricht man auch von \u201e<strong>Dunkeladaption<\/strong>\u201c. Im Laufe dieser Zeitspanne erkennt man als Himmelsbeobachter immer schw\u00e4chere Sterne. Breits nach 15 Minuten hat sich die Intensit\u00e4t der Dunkelanpassung um das 50.000fache gesteigert. Verwendet man zu diesem Zeitpunkt wei\u00dfes Licht, muss man wieder neu adaptieren. Nach Beginn der Anpassungszeit nimmt die\u00a0<strong>Netzhautgrube\u00a0<\/strong>keine Bilder mehr auf, sie ist abgeschaltet. In diesem Zustand ist das Auge farbenblind und ein scharfes Sehen entlang der Sehachse ist nicht mehr m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Dies ist auch der Grund,\u00a0<strong>weshalb ein verstelltes Fernrohr nachts nicht mehr scharf gestellt werden kann<\/strong>. Dieses Problem, welches bisher von J\u00e4gern nur ungen\u00fcgend beachtet wurde, l\u00e4sst sich beheben, indem man noch in der Helligkeit das Fernglas auf die zu erwartende Hauptschussentfernung scharfstellt und diese Einstellung markiert. Das Auge sieht nur in einem sehr kleinen Bereich scharf. Dieser Bereich ist ein kleiner Kreis auf der Netzhaut von ca. 2mm Durchmesser, der einem Strahleneingangswinkel durch die Pupille von nur 2\u00b0 entspricht. Genau in diesem Bereich befindet sich die Sehgrube.<\/p>\n<p>Die\u00a0<strong>Sehgrube (Netzhautgrube) ist eine Vertiefung in der Netzhaut,<\/strong>\u00a0wo sich bei Helligkeit die Stelle des sch\u00e4rfsten Sehens befindet.\u00a0<strong>Die Dichte der Zapfen ist in der Netzhautgrube am gr\u00f6\u00dften<\/strong>, darin befinden sich keine St\u00e4bchen. Bis zum Rand der Netzhaut nimmt die Dichte der Zapfen ab. Diese vermischen sich dann mit den sich\u00a0<strong>weiter au\u00dfen auf der Netzhaut befindenden St\u00e4bchen<\/strong>.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund kann man tags\u00fcber Gegenst\u00e4nde bei direktem Anschauen am sch\u00e4rfsten sehen, dagegen muss man nachts etwas an dem Gegenstand vorbeischauen um scharf zu sehen. So ist zum Beispiel eine bei D\u00e4mmerung anwechselnde Sau bei direktem Sehen nur schlecht oder gar nicht erkennbar und wird erst beim indirekten Sehen (hin- und herschweifen des Blickes) sichtbar.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8221;Auszug lichtstarker Ferngl\u00e4ser im Optik Shop&#8221; i_icon_fontawesome=&#8221;fa fa-cart-arrow-down&#8221; i_color=&#8221;custom&#8221; color=&#8221;custom&#8221; accent_color=&#8221;#8c6a1c&#8221; add_icon=&#8221;true&#8221; i_custom_color=&#8221;#8c6a1c&#8221;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column]<div class=\"woocommerce columns-4 \"><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<div class=\"is-divider divider clearfix\" style=\"max-width:medium;\"><\/div>\n<a href=\"\/wiki\" class=\"button primary is-primary is-medium\" >\n\t\t<span>Zur\u00fcck zum Optik-Wiki<\/span>\n\t<\/a>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"[vc_row][vc_column][vc_column_text] Die Funktionsweise der Dunkeladaption und Helladaption des Lichts bzw. auf der Netzhaut im Auge Die Netzhaut unserer Augen verf\u00fcgt \u00fcber zwei unterschiedliche Arten von Sinneszellen oder Rezeptoren, zum einen\u00a0die Zapfen (f\u00fcr das Tagsehen)\u00a0und zum anderen\u00a0die St\u00e4bchen (f\u00fcr das Nachtsehen). 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